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Versicherungslexikon

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Öltankversicherung

ÖltankversicherungHausbesitzer müssen eine eigene Heizungsanlage betreiben und oftmals entscheiden sie sich noch für Öl. Die Alternative hierzu wäre Gas. In den meisten älteren Häusern ist jedoch noch ein Öltank eingebaut der zur Heizungsanlage gehört. Eine komplette Umrüstung wäre hier zu teuer.

Eine Öltankversicherung ist absolut sinnvoll, denn der Besitzer und damit der Betreiber des Öltanks, haftet für sämtliche Schäden, die durch seinen Tank entstehen. Kleine Lecks im Tank werden häufig erst bemerkt, wenn es zu größeren Schäden gekommen ist. Wenn Öl ins Grundwasser sickert, ist damit ein hoher Schaden verursacht. Aufgepasst, denn Schäden dieser Art werden nicht von der Haftpflichtversicherung übernommen!

Laut BGB, ist der Eigentümer zu Schadensersatz verpflichtet und haftet mit dem gesamten Vermögen. Deshalb sollte jeder, der mit Öl heizt, unbedingt eine Öltankversicherung (auch Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung genannt) abschließen. Ganz besonders, wenn sich das Haus und der Öltank in einem Trink- wassergebiet oder in der Nähe von Flüssen und Seen befinden. Dort müssen außerdem noch umfangreiche Maßnahmen zum Umweltschutz erfolgen. Der Boden muss gereinigt und sämtliche Schäden müssen beseitigt werden. Eine solche Beseitigung und Reinigung wird seitens der Behörden mit vollem Einsatz betrieben. Dies wiederum kann den Betreiber teuer zu stehen kommen.

Wer also einen Öltank im Haus hat, sollte unbedingt eine Öltankversicherung abschließen. Eine solche kostet nicht einmal fünfzig Euro pro Jahr und der Nutzen ist dabei unermesslich. Eine Öltankversicherung ist eine der wichtigsten Versicherungen, die man als Immobilienbesitzer abschließen sollte. Häufig kann eine Öltankversicherung als Zusatzversicherung in eine Gebäudeversicherung mit eingeschlossen werden. Aber selbstverständlich kann eine Öltankversicherung auch separat abgeschlossen werden.

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