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Wände mit mineralischem Dekorputz selbst verputzen

Wände mit mineralischem Dekorputz selbst verputzen (Bild)Der Dekorputz Easyputz von Knauf ist einfach zu verarbeiten und kann auf Wunsch bunt eingefärbt werden.Foto: djd/Knauf Bauprodukte
Worin liegen die Vorteile von mineralischem Dekorputz?

Mineralputz ist wasserdampfdurchlässig und atmungsaktiv. Das bedeutet, dass er die Luftfeuchtigkeit in Häusern und Wohnungen reguliert, indem er aus der Zimmerluft Feuchtigkeit aufnimmt, bei Bedarf wieder abgibt und dadurch aktiv für ein gesünderes und besseres Raumklima sorgt. So wird auch das Risiko gefährlichen Schimmelbefalls reduziert. Mineralischer Putz beinhaltet darüber hinaus keinerlei Konservierungs- und Lösemittel, was seinen Einsatz besonders wohngesund und umweltfreundlich macht.

Für welche Untergründe eignet sich Mineralputz?

Mineralischen Dekorputz kann man auf einer Vielzahl von Oberflächen wie Betonwänden, Gipsplatten, Gips-, Zement- und Kalk-Zement-Putzen oder auch festsitzenden Tapeten und Farbanstrichen aufbringen. Dabei sollte man unbedingt auf einen sauberen, trockenen und ebenmäßigen Untergrund achten – ungleichmäßige Oberflächen oder lose Tapeten müssen daher vor dem Verputzen beseitigt werden. Zusätzlich bietet sich ein sogenannter Sperrgrund an, eine Grundierung, die Verfärbungen durch Ruß oder Nikotin an der Oberfläche verhindert.

Viele Anfänger scheuen sich davor, die eigenen vier Wände selbst zu verputzen. Zu Recht?

Nein, bei verschiedenen Produkten handelt es sich mittlerweile um gebrauchsfertige und sofort einsatzfähige Produkte, die auch von Hobbyheimwerkern problemlos benutzt werden können. Mit einer passenden Auftragswalze erfolgt das Auftragen absolut unkompliziert, denn sie sorgt für eine gleichmäßige Verteilung des Materials, wodurch eine Nestbildung der Körnung verhindert wird. So können Wände und Decken auch von weniger erfahrenen Heimwerkern zügig und sauber verputzt werden. Produkte mit extrafeiner Körnung können sogar mit einem geeigneten Wandsprühgerät wie dem Wagner W 867 aufgetragen werden, was vor allem bei sehr großen Flächen lohnenswert ist und eine Arbeitserleichterung darstellt. Anschließend kann die Wandoberfläche noch mit einem Finish-Pinsel oder einer Finish-Walze für etwa 20 Minuten nach den eigenen Vorlieben strukturiert werden.

Der Trend geht immer mehr zur farbigen Wohnraumgestaltung? Gibt es hier auch schon beim Verputzen Designmöglichkeiten?

Standardmäßig sind Dekorputze in Weiß gehalten. Wer Farbe in die Wohnräume bringen möchte, kann Dekorputz beispielsweise mit den „Compact Colors“ von Knauf vor dem Aufbringen einfärben. Diese vorportionierten Pigmente verleihen der Wand eine schöne und ebenmäßige Farboberfläche, ohne die Atmungsaktivität des Materials zu beeinträchtigen. Die Compact Colors gibt es derzeit in zehn Trendfarben: Café au Lait, Honiggelb, Ingwer, Jade, Mokka, Muschel, Sand, Schiefer, Terracotta und Zitronengelb.

Erreiche ich beim Nachmischen immer den gleichen Farbton?

Die Farbpigmente sind in unterschiedlich großen Portionen von zwei beziehungsweise sechs Gramm erhältlich. So kann jeder Heimwerker seine gewünschte Farbsättigung selbst erzeugen – je nach Geschmack gibt er dem Putz einfach mehrere oder wenigere Portionen zu. So können die Farben präzise dosiert werden und die Mischung gelingt auch ein weiteres Mal. Das heißt, dass für weitere Renovierungsprojekte oder Ausbesserungsarbeiten auch zu einem späteren Zeitpunkt der gleiche Farbton wieder getroffen werden kann.

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