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Strukturen erhalten beim Streichen über Putz

Strukturen erhalten beim Streichen über Putz (Bild)Über Putz streichen ist möglich, wenn man eine spezielle Farbe dafür einsetzt. Foto: djd/Knauf Bauprodukte

Ist es möglich, über Putz zu streichen? Dieser Frage stellen sich viele Heimwerker, wenn sie den Wänden in ihrer Wohnung frische Farbe verleihen möchten. Die Gründe dafür können im wahrsten Sinne des Wortes bunt gemischt sein: Kinder finden die babyblaue oder pinke Wandfarbe ihres Kinderzimmers mit den Jahren nicht mehr cool genug. Oder das ehemals strahlende Weiß hat nach einigen Jahren einen grauen Schimmer angenommen. Dann wird es Zeit für einen Neuanstrich. Doch wie geht man vor, wenn zwar der Putz gestrichen, gleichzeitig aber auch die vorhandene Wandstruktur erhalten werden soll?

Effekte und Strukturen erhalten

Bei herkömmlichen Produkten läuft man Gefahr, dass sich der neue Anstrich zu dick über das feine Strukturmuster legt und dieses damit förmlich „verschluckt“. Daher sollte für das Überstreichen in diesem Fall eine spezielle Farbe zum Einsatz kommen, deren feine Konsistenz die Wandstruktur nicht überdeckt, sondern einfach in einer neuen Farbe hervorhebt.

Vorgehensweise beim Streichen über Putz

Beim Streichen über Putz wird die Farbe mit einer Auftragswalze auf den vorhandenen Untergrund aufgebracht. Die Spezialfarbe „Easyfresh“ von Knauf ist beispielsweise von Haus aus mattweiß, kann jedoch mit wenig Aufwand in verschiedenen Farben eingefärbt werden. Dabei sollte man auf passende Farbpigmente zurückgreifen wie zum Beispiel die Compact Colors, die es im Baumarkt zu kaufen gibt. Es gibt sie in zehn verschiedenen Farbtönen, wovon 2013 folgende besonders beliebt sind:

  • Jade, ein elegant-klassisches Hellgrün
  • Muschel, ein naturfarbener Sandton
  • Schiefer, ein modern-kühles Grau
  • Terracotta, ein freundliches Orange für die Küche

Die Farbpigmente gibt es vorportioniert in Größen von zwei oder sechs Gramm. Dadurch können alle Farbtöne in ihrer Intensität individuell variiert werden. Allerdings ist Achtung geboten, wenn Wände bunt gestrichen werden sollen. Damit der Übergang zu weißen Flächen gut aussieht, ist ein sauberer Abschluss unerlässlich. Diesen erreicht man mit Malerkrepp, wobei die Regel gilt: Je schmaler das Klebeband, umso mehr Vorsicht ist beim Streichen geboten.

Spezialfarben, die die Struktur des Putzes erhalten, sollten stark deckend, abriefest und atmungsaktiv sein. „Easyfresh“ beispielsweise zeichnet sich daher durch Wasserdampfdurchlässigkeit aus und ist emissionsarm sowie frei von Lösemitteln, Weichmachern und Konservierungsstoffen und aufgrund all dieser Eigenschaften ideal zum Streichen von Putz geeignet.

Abschließend noch drei kurze Tipps zum Thema „Putz streichen“ und Farbgestaltung:

  • Ein Zimmer, das in Erdtönen wie Sand, Mokka oder Café au Lait gestrichen ist, wirkt gemütlich.
  • Bunte und freundliche Farben wie Ingwer, Zitronengelb oder Honiggelb passen gut in Wohnbereiche, in denen Kinder sich aufhalten.
  • Räume wirken unruhig, wenn man zu viele Farben in einer Wohnlandschaft mischt. Besser ist es, den Raum in einem Ton zu halten.

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