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Heizkosten sparen mit Deckenventilator

Heizkosten sparen mit Deckenventilator (Bild)Foto: CFalk | pixelio.de

Ganz egal ob Mieter oder Hausbesitzer, dieses Problem kennt wohl jeder: Es ist Winter und die Heizkosten schießen in die Höhe. Aber was kann man schon dagegen tun? Außer Frieren oder sich mit dicken Klamotten und dicken Decken ins Bett zu kuscheln, bleibt einem nichts anderes übrig, als zu Heizen – Falsch! Es gibt eine ganz einfache Methode, viel Geld beim Heizen zu sparen und trotzdem nicht frieren zu müssen: einen Deckenventilator.

Temperaturverteilung im Wohnraum

Verteilung der Wärme in einem Wohnraum (Bild)Verteilung der Wärme im Wohnraum
Obwohl wahrscheinlich jeder in der Schule gelernt hat, dass warme Luft nach oben und kalte Luft nach unten steigt, ist noch lange nicht jedem bewusst, dass genau dieses Prinzip im Winter auch in unseren Räumen greift. Während sich die warme Luft unter der Decke sammelt, befindet sich die kalte Luft im unteren Teil des Raumes, in dem sich die Menschen aufhalten. Das kommt daher, dass warme Luft leichter ist, als kalte. Die kalte, schwere Luft fällt nach unten und verdrängt dabei die leichtere warme Luft nach oben. Diesen Umstand machen sich beispielsweise Ballonfahrer zu nutzen. Wie die Grafik zeigt, ist diese Verhalten für die Beheizung eines Raumes jedoch ungünstig.

Anstatt den Bereich aufzuheizen, in dem sich die Menschen aufhalten, sammelt sich die warme Luft aus der Heizung unter der Decke. Das führt dazu, dass besonders an kalten Tagen deutlich mehr geheizt wird, als es eigentlich notwendig wäre, würde sich die Wärme gleichmäßig im Raum verteilen. Das führt dazu, dass die Heizkosten unnötig in die Höhe schnellen.

Wirkung eines Deckenventilators

Aber wir kann nun ein simpler Deckenventilator bei diesem Problem Abhilfe schaffen? Viele kennen den Gebrauch von Deckenventilatoren eher aus dem Sommer. In dieser Zeit sorgt ein Ventilator dafür, dass die Luftmassen innerhalb eines Raumes umgewälzt werden. Auf diese Weise wird dafür gesorgt, dass das Raumklima trotz hoher Außentemperaturen angenehm bleibt. Was im Sommer funktioniert, ist auch im Winter anwendbar. Auch, wenn es hier anstatt um frische Luft um Wärme geht. Ein Deckenventilator sorgt dafür, dass die Luft innerhalb eines Raumes in Bewegung gerät. So entsteht ein Austausch zwischen den einzelnen Luftschichten innerhalb des Raumes. Was im Sommer für eine kühlende Brise sorgt, veranlasst, dass im Winter die aufgeheizte Luft besser im Raum verteilt wird.

Sommer- und Winterbetrieb

Verteilung der Raumluft mit einem Ventilator (Bild)Verteilung der Raumluft mit einem Deckenventilator
Eines muss man beim Winterbetrieb eines Ventilators jedoch beachten: Deckenventilatoren werden so konzipiert, dass die Flügel eine bestimmte Neigung haben. Das führt dazu, dass ein Unterschied darin besteht, ob man den Ventilator vorwärts oder rückwärts laufen lässt. Im Sommer lässt man ihn vorwärtslaufen. Auf diese Weise wird die Luft von den schrägen Ventilatorflügeln weggeschoben und aufgewirbelt. Im Winter macht es dagegen eher Sinn, einen Deckenventilator im Rückwärtsmodus laufen zu lassen. In diesem Modus schieben die Flügel die Luft nicht weg, sondern saugen sie an. Das führt dazu, dass der Luftstrom an der Decke entlang und dann die Wände hinab geleitet wird. Die warme Luft, die sich zuvor unter der Decke gesammelt hat, wird also nach unten geschoben. Auf diese Weise sorgt der Ventilator nach und nach dafür, dass sich die unterschiedlich temperierten Luftschichten durchmischen und sich das Raumklima bei einer einheitlichen Temperatur einpendelt. Da sich die Wärme nun nicht mehr unter der Decke staut, sondern im ganzen Raum verteilt, ist auch der untere Bereich viel schneller aufgeheizt. So wird keine Heizenergie mehr unnötig in den Raum geblasen, sondern diese voll ausgenutzt. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

Bildquelle: www.creoven.de/deckenventilator/

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