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Gesunder Schlaf: Matratze oder Wasserbett

Gesund schlafen – im Wasserbett oder auf der Matratze? (Bild)Gut erholt aufwachen: Die richtige Unterlage - Wasserbett oder Matratze - schafft die Basis für einen gesunden Schlaf.

Wie viel sind Schnäppchen wert? Diese Frage stellen sich viele Verbraucher, die beispielsweise beim Matratzenkauf Empfehlungen folgten und letztendlich mit dem Schlafkomfort alles andere als zufrieden waren. Im Handel kann man immer wieder erstaunliche Rabattaktionen beobachten. Aber findet man dabei wirklich den passenden Untergrund für einen gesunden und erholsamen Schlaf? Erfahrungen zeigen: Eine faire und gründliche Beratung ist notwendig. Deshalb sollte man als Verbraucher immer genau hinsehen und sich nicht vom erstbesten Angebot verleiten lassen. Immerhin verbringen wir rund ein Drittel unseres Lebens im Bett. Dieser Ratgeber erläutert, was bei der Matratzenauswahl wichtig ist, was eine gute Beratung ausmacht, wie man die richtige Matratze findet, die optimal zum eigenen Körperbau passt und welche Variante die größten Vorteile bringt.

Schlafkomfort hat Einfluss auf Wohlbefinden und Gesundheit

Viele Menschen wachen am Morgen schon erschöpft auf. Dass die Nachtruhe nicht die erwünschte Erholung und Entspannung bringt, kann viele Ursachen haben: Überlastung, Stress oder ein Mangel an Schlafkomfort. Fast niemand kauft sich Schuhe, ohne diese vorher anprobiert zu haben. Dies ist bei Matratzen oft anders: Häufig wird das erstbeste Modell gewählt – ohne fachkundige Beratung und gründliche Auswahl. Dies rächt sich allerdings oft, nämlich immer dann, wenn die Matratze nicht auf Schlafgewohnheiten, Gewicht und den eigenen Körperbau angepasst ist.

Matratze oder Wasserbett: Was hilft bei Rückenschmerzen?

Wenn man von körperlichen Beeinträchtigungen betroffen ist, ist eine gründliche Auswahl von Matratze oder Wasserbett noch wichtiger. Insbesondere Menschen, die Rückenschmerzen quälen, sollten sich gut überlegen, worauf sie sich betten. Rückenschmerzen haben sich mittlerweile schon zu einem Volksleiden entwickelt: Zwei Drittel aller Deutschen leiden mehr oder weniger oft an Rückenschmerzen, wie das Statistikportal Statista berichtet. Eine Matratze oder ein Wasserbett kann die Leiden zwar nicht beseitigen, aber immerhin akute Schmerzen und Symptome lindern – beziehungsweise bei Auswahl einer falschen Schlafunterlagen sogar verstärken.

Was einen guten Schlaf beeinflusst

Deshalb ist eine umfassende Beratung im Fachgeschäft auch so wichtig. Hierfür sollte man sich mindestens eine Stunde Zeit nehmen. Eine professionelle Beratung kennzeichnet, dass der Verkäufer nicht innerhalb kürzester Zeit versucht, eine Matratze zu verkaufen. Vielmehr sollte er gezielt Fragen stellen, um die Entscheidung für eine Matratze oder ein Wasserbett individuell zu treffen. Dabei spielen viele Einflussfaktoren wie Körperbau, -größe und -gewicht, Schlafgewohnheiten und der eigene Schlaftyp sowie Vorschäden wie Rückenschmerzen eine Rolle.

Schlaftypen: seitlich, auf dem Rücken oder auf dem Bauch

Die charakteristischen Schlaftypen teilt man allgemein in drei Kategorien auf:

  • Seitenschläfer: Am weitesten verbreitet ist die Seitenlage. Diese stellt allerdings auch die höchsten Ansprüche an eine Matratze oder ein Wasserbett. Das liegt daran, dass sich die Unterlage den unterschiedlichen Körperzonen anpassen muss. Der Fachausdruck dafür lautet Punktelastizität – damit wird die notwendige Unterstützung von Wirbelsäule, Nacken, Becken und Schulter in der Seitenlage beschrieben.
  • Rückenschläfer: Diese Schlaftypen fordern insgesamt eine nicht ganz so hohe Flexibilität von Matratze oder Wasserbett. Trotzdem ist auch hier ist eine gute Unterstützung der Wirbelsäule wichtig.
  • Bauchschläfer: Die Minderheit aller Schlaftypen bilden Bauchschläfer, doch auch sie benötigen eine individuell passende Matratze. Nicht ganz so wichtig wie bei Seitenschläfern ist hier die Punktelastizität. Dennoch wird eine gute Unterstützung im Lendenwirbelbereich benötigt, damit Bauchschläfer kein Hohlkreuz bekommen.

Matratze oder Wasserbett wählen?

Es gibt also viele Fragen, die man im Rahmen einer guten Beratung besprechen sollte, ehe man überhaupt auf unterschiedlichen Modellen Probe liegt. Die Frage, ob es eher eine althergebrachte Matratze oder doch lieber ein Wasserbett sein soll, stellen sich dabei nicht nur Menschen mit Rückenleiden. Denn ihren Exotenstatus von vor einigen Jahren haben Wasserbetten heutzutage schon lange nicht mehr. Vor allem wer unter Rückenschmerzen leidet, sollte ein Wasserbett in Betracht ziehen. Doch auch Menschen, die eventuellen Rückenproblemen vorbeugen und ihren Schlaf verbessern möchten, können von einem Wasserbett profitieren.

Vorteile von Wasserbetten

Eine Matratze unterstützt die unterschiedlichen Körperregionen lange nicht so punktgenau und individuell wie ein Wasserbett. Denn darauf schläft es sich besonders angenehm und ohne Druckpunkte, sodass man leicht eine erholsame und gesunde Nachtruhe findet. Auch unter hygienischen Aspekten bietet die Verwendung von Wasser Vorteile: zum einen für Allergiker und zum anderen aus Pflege- und Reinigungsaspekten. Ein Vorurteil von Wasserbetten ist der vermeintlich höhere Preis. Dabei sollte man stets bedenken, dass ein gutes Wasserbett die Gesamtkosten für eine hochwertige Matratze mit passendem Bettgestell und Lattenrost kaum übersteigt. So bleiben Wasserbetten auch preislich attraktiv.

Qualität zahlt sich aus

Egal ob Matratze oder Wasserbett: Das Angebot ist immens und ebenso groß sind auch die unterschiedlichen Qualitäten. Genau wie bei den Matratzen, gibt es auch bei Wasserbetten vermeintliche Schnäppchen, die allerdings wenig befriedigend sind und keinen gesunden und guten Schlaf ermöglichen. Daher kommt es wie beim Kauf einer Matratze auch darauf an, das Wasserbett individuell anpassen zu lassen.

Fachkundige Körpervermessung für gesunden Schlaf

Wasserbetten passen sich allein durch ihre Grundeigenschaften gut an die Benutzerin, ihren Körperbau, ihre Größe, ihr Gewicht und ihre Liegeposition an. Weiter verstärken kann man diese Eigenschaften dadurch, indem das Wasserbett bestmöglich an dessen jeweiligen Benutzer angepasst wird. Die Basis hierzu ist eine fachkundige und gründliche Körpervermessung, wie beispielsweise die VAXO (Variable Anpassung eines Wasserbettes an einen X-beliebigen Körper für eine optimale Lage). Mehr Informationen hierzu gibt es beispielsweise bei Aqua Comfort.

Faktoren für die Körpervermessung

Die Körpervermessung sollte vor dem Kauf eines Wasserbettes also ein selbstverständliches Unterfangen sein. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle:

  • der Körperbau, der individuelle Anforderungen an ein Wasserbett stellt,
  • die typischerweise eingenommene Schlafposition
  • die Beruhigung des Wasserbettes, die erheblichen Einfluss auf physiologisches Lot, Stützt- und Druckkraft hat und
  • die Füllmenge des Wasserbettes, die exakt bemessen werden muss und erheblichen Einfluss auf gesunden Schlaf und Liegekomfort hat.

Eine professionelle Körpervermessung hilft vor dem Kauf dabei, individuell die passende Unterlage zu finden. So lässt sich die Füllmenge des Wasserbettes nach dem Kauf individuell anpassen.

Fazit: Das beeinflusst unseren Schlafkomfort

Unerlässlich für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit ist ein guter Schlaf, weshalb man die eigene Schlafstätte entsprechend gründlich auswählen sollte. Ob Wasserbett oder Matratze: Grundsätzlich kommt es immer auf eine gute, individuelle Beratung inklusive einer gründlichen Körpervermessung an. Wasserbetten vereinen viele Vorteile für einen gesunden Schlafkomfort. Aber nicht jedes Wasserbett ist gleich. Deshalb sollte man sich bei dieser Schlaflösung für ein hochwertiges Modell entscheiden und dieses hinsichtlich Beruhigung und Fülldruck an den eigenen Körper anpassen lassen. Der gesamte Körper wird es einem danken.

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