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Die Welt der Kinderbetten

Kinderbetten gibt es in vielen Varianten (Bild) Zwar schlafen manche Babys noch heute im Bett der Eltern, doch seit Hunderten von Jahren hat sich das Kinderbett mit seinen vielfältigen Formen und Ausführungen in den meisten Kulturen als gängigste Form der Schlafstätte für kleine Menschenkinder durchgesetzt.

Kinderbetten sind kleiner als reguläre Betten für Erwachsene und ein Rahmen oder Gitter schützt die Kinder vor dem Herausfallen. Die traditionelle Form eines Kinderbettes ist die Wiege. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts kam dazu im westlichen Kulturkreis der Stubenwagen auf, während ursprüngliche Kulturen am Tragen der Babys durch Tücher am Körper der Mutter festhielten.

Heute existiert jedoch eine große Wahlfreiheit für Eltern wie und wo sie ihre Kinder schlafen lassen. Dabei sind Kinderbetten nicht nur ein Ort zum Schlafen, sondern auch zum Spielen, Toben, Kuscheln und (Vor-)Lesen.

Überblick über die Arten von Kinderbetten

Kinderbetten sind nicht nur ein Ort zum Schlafen; hier wird auch gespielt, getobt, gekuschelt und gelesen. Je nach dem Alter des Kindes und den persönlichen Vorstellungen gibt es verschiedene Modelle:

Wiege

Die Wiege ist für Neugeborene ideal, weil sie klein genug ist, um sich wie in einem warmen Nest geborgen zu fühlen. Durch die geringe Größe kann sie problemlos neben dem Bett der Eltern stehen. Die Schaukelfunktion beruhigt das Baby und wiegt es mit dem aus dem Mutterbauch bekannten Gefühl in den Schlaf. Wiegen sind passend für bis zu 6 Monate alte Babys.

Beistellbett

Umgangssprachlich werden diese Kinderbetten auch Babybalkons genannt, weil sie das Bett der Eltern wie ein Balkon die Fläche der Wohnung erweitern. Das Beistellbett wird direkt an das Elternbett angebracht. Das Kind schläft damit in unmittelbarer Nähe der Eltern, aber dennoch in einem eigenen, abgegrenzten Bettchen.

Stubenwagen

Der Stubenwagen ist ein Babynest auf Rollen. Er ist relativ kompakt, durch den Betthimmel vor grellem Licht geschützt und schafft somit eine heimelige Atmosphäre wie in Mamas Bauch. Durch seine Rollen ist er beweglich und kann – je nach Bedarf – ins Wohnzimmer, in die Küche oder auf den Balkon gerollt werden. Das kleine Matratzenmaß zeigt, dass Stubenwagen nur bis zum 5. Lebensmonat gedacht sind, weil das Baby danach z.B. die Arme nicht mehr ausstrecken kann.

Kinderbett

Kinderbetten zeichnen sich durch die Maße 60x120 oder 70x140cm aus. Bei den meisten Modellen lassen sich mehrere Stäbe aus dem Gitter entfernen, damit das Kind ab dem entsprechenden Alter durchsteigen kann. Kinderbetten, die auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt sind, zeichnen sich durch eine stabile und robuste Holzkonstruktion aus, die auch mal eine wilde Toberei aushalten. Ecken und Kanten sollten sauber abgerundet sein und Schraubenköpfe nirgendwo hervorstehen. Die für den Anstrich verwendeten Lasuren und Farben sollten selbstverständlich lösemittelfrei und farbecht sein. Ein schlichtes Kinderbett wird häufig auch thematisch sehr kreativ dekoriert: als Himmelbett für kleine Prinzessinnen, hinter Burgmauern für tapfere Ritter versteckt oder als schicker Sportwagen ausgestattet.

Kinderbett für größere Kinder

Diese unterscheiden sich in ihren Maßen nicht mehr von Betten für Erwachsene. Bei Platzmangel und wenn mehrere Kinder im Haushalt sind, lohnt sich auch ein Hoch- oder Etagenbett. Eine wichtige Voraussetzung ist hierbei die Deckenhöhe, welches dem Kind ein bequemes, aufrechtes Sitzen ermöglichen muss. Da sich der Schlafplatz eines Hochbettes deutlich über dem Fußboden befindet, kann der freie Platz darunter als Arbeits- oder Spielbereich gestaltet werden. Besonders Betten mit angebauter Rutsche oder Kletterwand sind bei Kindern sehr beliebt. Damit funktioniert das Kinderzimmer praktisch auch als kleiner Spielplatz.

Was beim Kauf von Kinderbetten wichtig ist

Kaufentscheidungen sollten nicht nur auf der Basis von Optik und Preis gefällt werden. Die Sicherheit der einzelnen Bauteile und die ökologische Unbedenklichkeit sind elementar für ein gesundes Schlafverhalten des Kindes. Folgende Punkte sind zu beachten:
  • Stabile Konstruktion, solide Verarbeitung?
    Holz oder auch Metallbetten sind dabei erste Wahl. Verzichten Sie möglichst auf Kinderbetten aus Spanplatten oder Kunststoffverleimungen.
  • Keine scharfen Ecken und Kanten, glatte Oberflächen
  • Keine Elemente, an denen das Kind hochklettern kann
  • Schrauben, Nägel oder Klammern sind nirgendwo überstehend
  • Gitterabstand zwischen 4,5 und 6,5cm?
    Laut DIN EN 716 ist es nur mit diesen Maßen einem Kleinkind nicht möglich, seinen Kopf durch das Gitter hindurchzuzwängen bzw. sich mit Händen oder Füßen in dem Gitter zu verhaken
  • Sind Rollen angebracht?
    Falls ja, müssen mindestens zwei von vier Rollen feststellbar sein.
  • Auf das GS-Zeichen achten, denn hier sind Angaben zum Hersteller, zum Produkt und der DIN EN-Norm 716-1 sowie die maximale Matratzenhöhe vermerkt.
Ist das ideale Bett gefunden, steht dem friedlichen Schlummern von Kind und Eltern nichts mehr im Wege. Dieses Bedürfnis nach nächtlicher Ruhe hat sich zum Glück seit Tausenden von Jahren auch nicht geändert.

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