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Markisen: Schutz vor Regen und Sonne

Markisen: Schutz vor Regen und Sonne (Bild)Verschattung nach Maß: Eine hochwertige Markise schützt auf der Terrasse vor zu viel Sonne ebenso wie bei Regen.
Foto: djd/JalouCity Heimtextilien

Die meisten Menschen freuen sich auf und über sommerliche Tage – doch an heißen Tagen ist es wichtig, das Sonnenbaden nicht gleich zu übertreiben. Für die notwendige Verschattung auf dem Balkon oder der heimischen Terrasse sorgt eine Markise. Moderne Modelle sind dabei sogar so stabil, dass die nicht nur Schutz vor der Sonne, sondern auch vor Wind und Wetter bieten. So lässt sich die Gartensaison auch in die Herbstmonate verlängern.

Die passende Verschattung finden

Bevor man sich für eine Markise entscheidet, sind einige grundsätzliche Fragen zu klären: Welche Markise bietet das passende Maß an Verschattung? Welches Muster und welche Stofffarbe passen zur Fassade? Welches Modell ist am einfachsten anzubringen? Und soll die Markise über besondere Ausstattungsextras verfügen? Hat man diese Fragen beantwortet, verfügt man über einen guten Überblick über alle Möglichkeiten, denn die Wahl der Markisenart hängt letztlich von der Architektur des Hauses, der Fassade und den Möglichkeiten zur Befestigung ab.

Den geeigneten Markisentyp auswählen

Mauervorsprünge oder schützende Balkone verfügen über eine Abdeckung, unter der die Markise befestigt werden kann. In diesem Fall eignen sich offene Gelenkarmmarkisen mit frei liegenden Tüchern am besten. Ist der Schutz einer Abdeckung nicht gegeben, sind die Markisen jedoch permanent der Witterung ausgesetzt. Daher sollte man unter diesen Umständen einen besseren Schutz in Erwägung ziehen. Zur Mindestausstattung zählt ein Regenschutzdach – besseren Schutz bietet allerdings eine Hülsenmarkise, die das Tuch umhüllt, die Technik hingegen freilässt. Noch größeren Schutz vor Witterungseinflüssen verschaffen Kassettenmarkisen. Diese sind mit einer Halbkassette erhältlich, die die Verschattung in geschlossenem Zustand von oben, der Seite und von vorne abschirmt. Hochwertige Kassettenmarkisen sind sogar rundum geschlossen, sodass sowohl die Markisenarme als auch das Markisentuch sicher sind.

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Maßgeschneiderte Markisen

Sobald der Markisentyp feststeht, muss geklärt werden, wie groß die zu verschattende Fläche sein soll. Daraus resultiert nämlich die Größe des Markisenausfalls, der bestenfalls 50 Zentimeter tiefer sein sollte als die Terrasse. Wenn die Markise nicht nur zu Verschattungszwecken dienen, sondern auch ungebetene Blicke abhalten soll, empfehlen Experten ein zusätzliches Tuch, das man senkrecht herunterfahren kann.

Markisen für jedes Wetter

Wenn die Grillparty durch einen Regenschauer im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fällt, ist dies natürlich ärgerlich. Leichter Regen sollte von allen Markisen aus- und abgehalten werden, solange die empfohlene Neigung von 15 Grad stimmt. Dies ist baulich jedoch nicht immer möglich. Nachteilig ist auch, dass nasse Markisen erst gut trocknen müssen, ehe sie wieder eingefahren werden können. Mit speziellen Markisen wie dem Modell „Sunrain“ lässt sich dies umgehen – sie können auch bei Wind und Regen ausgefahren bleiben. Ermöglicht wird dies durch ein wasserdichtes Tuch mit speziellem Gewebe. Zudem ist bei diesem Modell selbst eine Markisenneigung von nur fünf Grad ausreichend, um keine Wasseransammlung zu ermöglichen. Denn der Regen wird über eine spezielle Konstruktion zur Seite geleitet. So sitzt man selbst bei kräftigen Schauern gut geschützt auf der Terrasse.

Automatische Steuerung für mehr Komfort

Mit diversen Zusatzfunktionen lässt sich die Verschattung durch eine Markise noch komfortabler gestalten. Stattet man die Markise beispielsweise mit einem elektrischen Motor aus, wird das Kurbeln per Hand überflüssig. Auf Wunsch kann die Markise auch ferngesteuert werden. Wer sein Modell mit einem Wind- und Sonnenwächter aufrüstet, kann die Verschattung sogar ausfahren, wenn niemand daheim ist. Denn bei entsprechender Sonneneinstrahlung fährt die Markise dann selbsttätig aus – und wieder ein, wenn der Wind auffrischt. Viele Markisenmodelle lassen sich auch mit einem Heizstrahler ausrüsten, wodurch sich auch laue Abende und kühlere Herbsttage problemlos an der frischen Luft auf der Terrasse genießen lassen. Pflegen lassen sich moderne Markisen übrigens ebenfalls völlig unkompliziert: Das Tuch muss lediglich gelegentlich abgewaschen werden – ein- bis zweimal pro Jahr sind vollkommen ausreichend, um die Schmutzansammlungen zu entfernen.

Ein Überblick über die verschiedenen Markisentypen

  • Gelenkarm-Markisen können immer dann eingesetzt werden, wenn die Verschattung durch einen darüber liegenden Balkon oder einen Mauervorsprung geschützt ist.
  • Wenn es keinen Schutz durch eine Fassade gibt, schützen Hülsenmarkisen das Tuch vor Witterungseinflüssen.
  • Halbkassetten-Markisen schützen die Verschattung von oben, vorne und seitlich.
  • Kassettenmarkisen sind die langlebigste und hochwertigste Lösung, da sie Markisenarme und -tuch rundum abschirmen.
  • Spezielle Modelle wie „Sunrain“ können bei Sonne genauso wie bei Regen eingesetzt werden.

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