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Immobilienlexikon

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WG-Wohngemeinschaft

WG-Wohngemeinschaft (Bild)

Eine günstige Alternative zu einer eigenen Wohnung ist die Wohngemeinschaft oder kurz WG. Besonders viele Studenten oder Personen, die sich in der Ausbildung befinden, entscheiden sich für das Wohnmodell WG. Wie bei allen anderen Wohnformen auch, hat das Leben mit Mitbewohnern Vor- und Nachteile, die man ausreichend abwägen sollte, bevor man sich für eine WG entscheidet.

Oft ein großer Vorteil liegt in der gesparten Miete. Wohnt man alleine, muss man auch alleine für alles bezahlen. In einer WG teilt man sich immerhin die Kosten für gemeinsam genutzte Räume wie Bad, Küche oder Flur. Außerdem positiv kann die Geselligkeit sein. Vor allem, wenn man neu in einer Stadt ist, findet man so schneller Anschluss und kann Freundschaften schließen.

Die Mitbewohner können aber genauso gut auch der Nachteil einer WG sein. Oft stellt sich erst später heraus, dass man sich doch nicht so gut versteht, wie man zu Anfang dachte. Auch unterschiedliche Vorstellungen über Sauberkeit und Lautstärke führen nicht selten zu Streitigkeiten. Fest steht also: nicht jeder ist für das Leben in einer WG geeignet.

Ein immer beliebter werdendes Modell ist das der Senioren WG. Ältere Menschen ziehen zusammen, um sich im Alltag zu helfen oder auch einfach nicht alleine zu sein. Diese Art des Zusammenlebens ist in vielen Fällen eine Alternative zum Pflegeheim oder ambulanten Pflegedienst. Die Vor- und Nachteile des Zusammenlebens bleiben. Hinzu kommt, dass einige Menschen im Alter nicht mehr so kompromissbereit sind wie noch jüngere. Ein gemeinsames Wohnen will also gut überlegt sein, denn ein Umzug bedeutet eine größere Belastung.

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