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Immobilienlexikon

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Mitwohnzentrale


Mitwohnzentrale (Bild)

Wer für einen kürzeren Zeitraum eine Bleibe sucht, ist bei einer Mitwohnzentrale genau richtig. Mitwohnzentralen sind Vermittler zwischen Anbieter und Suchendem von meist möbliertem Wohnraum auf Zeit. Besonders heutzutage, wo berufliche Flexibilität gefordert ist, hilft die Mitwohnzentrale weiter.

Es kommt vor, dass Personen nur für wenige Monate den Arbeitsplatz wechseln müssen, oder dass Studenten in einer anderen Stadt ein Praktikum absolvieren. Des Weiteren ist die Mitwohnzentrale sinnvoll für Menschen aus dem Ausland, die sich nicht permanent in Deutschland niederlassen möchten.

Das Prinzip der Mitwohnzentrale ist einfach. Meistens werden über das Internet entweder Gesuche oder Angebote aufgegeben. So entsteht ein großes Netzwerk, in dem schnell der oder das Passende gefunden werden kann. Meistens werden die Zimmer von Personen angeboten, die selbst einige Zeit an einem anderen Ort weilen wollen oder müssen. Sie hinterlassen ihr Zimmer möbliert, so dass der Zwischenmieter nur noch das Nötigste mitbringen muss.

Hierin liegt einer der großen Vorteile. Des Weiteren muss man nicht erst nach einer ganzen Wohnung suchen, um später aufwendig den Mietvertrag zu kündigen. Auch kurzfristig ist es in der Regel kein Problem, bei einer Mitwohnzentrale eine Unterkunft zu finden. Natürlich hat die Form des Wohnens auch Nachteile. Nicht immer fühlt man sich in einem Zimmer mit fremden Möbeln wohl oder gar heimisch. Zudem kann es passieren, dass man sich mit den Mitbewohnern nicht versteht.

Trotzdem entscheiden sich viele aus finanziellen und zeitlichen Gründen gerne für die praktische Variante Mitwohnzentrale. Achten sollte man allerdings darauf, ob für die Vermittlung Geld genommen wird oder nicht und sich dann entscheiden, ob man für ein eventuell besseres Angebotsspektrum bereit ist zu zahlen.

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