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Immobilienlexikon

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Gewerbe-Immobilien


Gewerbe-Immobilien (Bild)Gewerbe-Immobilien sind alle Immobilien, die hauptsächlich zu gewerblichen Zwecken genutzt werden, in denen also eine Bar, ein Laden oder eine Werkstatt eröffnet wird. Zu Gewerbe-Immobilien gehören Büroräume, Werkstätten, Lagerhallen, Einzelhandels-flächen, Ateliers oder auch Fabrikhallen. Die Hauptsache ist, dass die Immobilie als Raum für ein Gewerbe genutzt wird. Allerdings wird der Begriff Gewerbe-Immobilien dann nur für den Teil genutzt, der auch für solche Zwecke vorgesehen ist. Ein Stadthaus mit einem Laden im Erdgeschoss ist also keine komplette Gewerbe-Immobilie, sondern zum Teil auch eine Wohnimmobilie. Rechtlich werden Gewerbe-Immobilien sowohl in Steuerfragen als auch in Baurechtsfragen klar von Wohnimmobilien und Sonderimmobilien abgegrenzt. Der Bereich der Freizeitimmobilien ist verhältnismäßig riskant, da Trends in der Branche meist kurzlebig sind, da der Erfolg grundlegend vom Betreiber abhängt. Spezial-immobilien weisen verschiedene Nutzungsmöglichkeiten auf und prägen damit einen besonderen Bereich. Darunter fallen beispielsweise Großraumdiskotheken, Autohöfe oder Bahnhöfe.

Die Grundsteuersätze für gewerblich genutzte Immobilien sind anders als die von Wohnräumen. Eine Gewerbe-Immobilie kann von ihren Aufbau her jedoch sowohl zu Wohn- als auch zu Gewerbezwecken dienen (z. B. Ferienwohnung, Bauernhof, Loft). Gewerbliche Mietverträge erlauben in Deutschland (anders als bei Wohnimmobilien) eine weitgehende Vertragsfreiheit. Demnach gibt es keinen gesetzlichen Schutz des Mieters.

Gewerbe-Immobilien sind in größeren Städten, in denen ein hoher Bedarf besteht, deutlich mehr gefragt. Da die potenziellen Mieter weltweit agieren, ist der ganze Markt für Gewerbe-Immobilien für die Investoren und Vermieter auch ein weltweiter Markt. Gewerbe-Immobilien konkurrieren sowohl auf Mieter- als auch auf Investorenseite auf regionalen, nationalen und internationalen Märkten. Unter anderem durch die geringere vertragliche Bindung und die stärkere Konjunktursensitivität von Mietern sind Märkte für Gewerbe-Immobilien von einer größeren Dynamik gekennzeichnet als Märkte für Wohnimmobilien.

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