Bausparvertrag

BausparvertragEtwa die Hälfte aller Immobilienkäufer setzen einen Bausparvertrag ein. Das Bausparen hat in Deutschland eine lange Tradition. Oft beginnen schon jüngere Leute mit dem Bausparen und investieren so in ihre Zukunft. Angeboten werden die entsprechenden Verträge bei mehreren Bausparkassen.

Das Prinzip des Bausparens ist relativ einfach und gliedert sich in drei Phasen. Die erste ist die Sparphase, in dieser Phase zahlt der Sparer etwa monatlich oder vierteljährlich eine vereinbarte Summe, über sieben Jahre hinweg, in den Bausparvertrag ein. Nach Absprache können die Zahlungen in der Regel auch ausgesetzt werden. Die zweite Phase des Bausparens ist die sogenannte Zuteilung, das bedeutet, dass der Sparer eine Auszahlung des Ersparten samt Zinsen und der staatlich subventionierten Wohnungsbauprämie erhält. Außerdem hat der Sparer damit die Möglichkeit, sich das zum Bausparvertrag gehörige Darlehen auszahlen zu lassen. Dazu muss er eine Sicherheit stellen und die Auszahlung kann sich, je nach Finanzmarktentwicklung verschieben. Da sich das Darlehen aus dem Guthaben anderer Bausparer zusammensetzt und damit das verfügbare Kapital nicht absehbar ist, ist bei dem Vertragsabschluss noch nicht festgelegt, wie hoch es am Ende sein wird. Die dritte Phase des Bausparens stellt die Darlehensphase dar, dass bedeutet, der Sparer zahlt sein Darlehen ab. Dies geschieht entweder in Raten oder auf einmal. Bereits bei Abschluss des Bausparvertrages sind die Zinsen hierfür festgelegt.

Der Hauptvorteil des Bausparens und im Bausparvertrag liegt in den relativ hohen Zinserträgen. Als nachteilig kann die Länge des Vertrages und die Unübersichtlichkeit in Bezug auf die Auszahlung empfunden werden. Das Bausparen kann vorzeitig beendet werden, allerdings erhält der Sparer in diesem Fall nicht die staatliche Prämie.