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Gifte im Haushalt


Gifte im HaushaltGifte im Haushalt sind nicht selten. Welche Materialien für den Menschen gefährlich sind und was lieber vermieden werden sollte, erfahren Sie hier!

Den überwiegenden Teil unseres Lebens verbringen wir in Wohnungen, Häusern, Büroräumen, Schulen, oder Läden. Daher ist ein gesundes Raumklima für uns besonders wichtig, den die Luft in den Innenräumen ist öfters stärker mit Schadstoffen belastet als außen. Gifte im Haushalt können zum Beispiel Zigarettenrauch oder Baustoffe sein. Farben, Lacke und Möbel können Gifte aus Klebstoffen, Lösemitteln oder Weichmachern in die Luft abgeben.


  • Lösungsmittel: So mancher Schreiner verwendet für Vollholzmöbel noch stark lösemittelhaltige Lacke. Die anfänglichen Ausdünstungen bei neuen Möbeln gehen, wenn diese 2-4 Wochen ausgelüftet werden zurück. Am besten sollten die Möbel in einem Raum indem man nicht schläft gestellt werden. Am besten lässt man sich beim Kauf schriftlich bestätigen, welche Produkte für die Herstellung der Möbel verwendet wurden. Empfehlenswert sind hier geölte oder gewachste Vollholzmöbel.
  • Schimmelpilze: Schimmel ist mir bloßem Auge oft nicht erkennbar. Schimmel wächst nur auf Materialien, die eine leicht erhöhte Feuchtigkeit aufweisen aber noch nicht nass sind. Anti-Schimmel-Sprays helfen bei Schimmelbefall nur vorübergehend. Feuchtigkeit entsteht z.b. durch eindringendes Wasser oder durch Kondens- wasserbildung an den kalten Außenwänden im Winter. Wenn die Ursache der Feuchtigkeit beseitigt wird, verschwindet der Schimmel dauerhaft, durch gutes Lüften kann jedoch der Entstehung von Schimmel an Wänden und Decken vorgebeugt werden.
  • Fußbodengifte: Neue und ältere Bodenbeläge sowie Teppiche können Schadstoffe enthalten und diese auch geruchlos in die Raumluft abgeben. Wollteppiche  sind zum Schutz gegen Motten und Käfer oft mit Insektiziden behandelt. In alten Parkettböden können schwarze Teerkleber krebserregende Schadstoffe ausdünsten. Asbesthaltige Bodenbeläge können bei unsachgemäßer Behandlung hohe Konzentrationen an krebserregenden Asbestfasern in die Raumluft abgeben. Fußböden aus Holz schaffen hier ein gutes Raumklima und sind dazu noch langlebig.

  • Schädlinge:

      Hausstaubmilben: Feuchtigkeit begünstigt die Entwicklung von Hausstaubmilben in Betten, Teppichen und Polstermöbeln. Hitze und Kälte vertragen Hausstaubmilben schlecht sowie regelmäßiges Staubsaugen oder feuchtes Wischen des Bodens verhindert, dass sich die winzigen Tiere übermäßig vermehren und ihr Kot Allergien verursacht. Schlafzimmer sollten staubfrei, trocken und kühl gehalten werden. Die Matratze sollte regelmäßig abgesaugt und die Bettwäsche bei 60 Grad gewaschen werden.

        Schaben (Kakerlaken): Diese Schädlinge können schnell Krankheitserreger übertragen. Da Schaben schwer zu bekämpfen sind empfiehlt es sich hierbei einen Fachmann dazu zu holen. Bei geringem Schabenbefall können ausgelegte Köder bereits einen Erfolg erzielen.

          Motten und andere Schädlinge: Motten leben am liebsten im Dunkeln, daher lüftet man am Besten regelmäßig alle Schränke. Vorbeugend können in Kleiderschränken Duftöle oder Duftseifen gelegt werden und in Lebensmittelschränken sollten die Lebensmittel am Besten in luftdichten Dosen oder Schraubgläsern aufbewahrt werden.

          WohngifteBesonders betroffen von Wohngiften sind Kinder und empfindliche sowie ältere Menschen. Gesundheits- beschwerden sind bei Innenraumschadstoffen häufig Kopfschmerzen, Schleimhautreizungen, Schwindelgefühl, Übelkeit und Abgeschlagenheit. Jeder Mensch reagiert anders auf die Schadstoffbelastungen durch Gifte im Haushalt. Bei vielen kann es sogar allergische Reaktionen auslösen. Manche Wohngifte stehen sogar unter dem Verdacht krebserregend zu sein.

          Wenn ein konkreter Verdacht besteht, dass Tapete, Teppich, Lacke oder Dämmung in den eigenen vier Wänden die Gesundheit beeinträchtigen, sollte eine Untersuchung durch Experten in Erwägung gezogen werden.

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