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Finanzlexikon

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Bausparkasse

Bausparkasse (Bild)

Nur eine Bausparkasse für alle gibt es nicht, vielmehr sind in Deutschland rund 25 unterschiedliche Bausparkassen im Bereich der Wohnungsbau- finanzierung tätig. Die Mehrheit davon ist privater Natur, einige sind jedoch Landes- bausparkassen. Bei einer Bausparkasse handelt es sich zwar prinzipiell um ein Kreditinstitut, allerdings haben sie einen durch das Bausparkassengesetz eingeschränkten Wirkungskreis. Bausparkassen befassen sich grund- sätzlich nur mit der Finanzierung von Wohneigentum ihrer Bausparer.

Die ersten Bausparkassen etablierten sich in Deutschland, erst nach dem ersten Weltkrieg. Der Grundgedanke, der hier verfolgt wird ist, dass alle Bausparer kollektiv sparen. Sie zahlen ihre Beiträge in einen „Topf“ ein. Die Bausparkasse arbeitet selbstverständlich mit diesen Geldern und erwirtschaftet demzufolge entsprechende Gewinne und Zinsen.

Und somit wird jedes Jahr eine gewisse Anzahl von Baudarlehen zu gewähren. Ein grundsätzlich hervorragender Gedanke, denn es ist vollkommen klar, dass durch das Kollektivsparsystem höhere Summen zusammen kommen als wenn jeder Verbraucher einzeln nur für sich selbst sparen würde – und somit wird durch einen zuteilungsreifen Bausparvertrag für jeden Sparer das Bauen oder Kaufen einer Immobilie ermöglicht, sofern er zu diesem Zeitpunkt eine entsprechende Bonität besitzt und ein regelmäßiges Einkommen – und überhaupt bauen oder kaufen will.

Einen zuteilungsreifen Bausparvertrag kann man natürlich auch zurückstellen, weil der Zeitpunkt ungünstig ist. Bausparkassen sind meist durch einen Mitarbeiter in Bankfilialen vertreten oder legen Printwerbung in Filialbanken ihrer Wahl aus – so dass Kunden auch von selbst mit der Bausparkasse in Kontakt treten können.

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